Liebhaber von grünem Tee greifen aus vielen Gründen zu ihm. Er ist ein extrem starkes Antioxidationsmittel, beschleunigt den Stoffwechsel, stimuliert und verbessert die Konzentration. Manche zögern jedoch, weil sie befürchten, dass der Körper dehydriert wird. Kann grüner Tee den Körper auf die gleiche Weise entwässern wie Kräutertee oder Kaffee?

Was bedeutet Dehydrierung?

Der menschliche Körper besteht zu etwa 70% aus Wasser, und die Flüssigkeitszufuhr ist eine der wichtigsten Methoden, um den Wasserhaushalt unter Kontrolle zu halten. Ursachen für eine Dehydrierung können Schlappheit, Schwindelgefühle, Trägheit, chronische Müdigkeit, geschwächte Haare, Haut und Nägel sein. Kein Wunder, dass jeder auf einen ausgeglichenen Wasserhaushalt achten möchte. Zu dehydrierenden Produkten gehören bestimmte harntreibende Kräuter und Kaffee, der in zu großen Mengen konsumiert wird.

Grüner Tee und Dehydrierung

Wie Kaffee, Yerba Mate und Guarana enthalten auch viele Arten von grünem Tee Koffein. Ein Aufguss von Blatttee enthält mehr als halb so viel Koffein wie eine Portion Kaffee, und Matcha-Grünteepulver enthält etwa 10% weniger als Kaffee. Koffein, das in großen Mengen konsumiert wird, kann eine harntreibende Wirkung haben und zu häufigen Toilettengängen führen, was einer Dehydrierung gleichkommt. Es genügt jedoch, die empfohlene Tageshöchstdosis von 400 mg für einen gesunden Erwachsenen nicht zu überschreiten, um keine Dehydrierung befürchten zu müssen. Außerdem sollte man daran denken, Mineralwasser zu trinken – 1 bis 2 Liter pro Tag.

Wie kann man mit grünem Tee das Risiko einer Dehydrierung mindern?

Der einzige in grünem Tee enthaltene Inhaltsstoff, der potentiell für eine Dehydrierung verantwortlich sein kann, ist das darin enthaltene Koffein (im Falle von Tee Teein genannt). Wenn jemand große Angst vor Wassereinlagerungen hat oder dazu neigt, sollte er dieses Risiko minimieren, indem er eine Grünteesorte mit geringem Koffeingehalt wählt. Dazu gehören Hojicha und Kukicha. Hojicha ist eine Grünteesorte, die durch Rösten der Teeblätter hergestellt wird. Dank dieses Verfahrens hat der Hojicha nicht nur ein rauchiges, nussiges Aroma, sondern auch einen geringen Teeingehalt. Kukicha hingegen ist ein Tee, bei dem die Blätter der Teepflanze durch ihre Stängel und Zweige ersetzt werden. Diese haben einen etwas geringeren Teeingehalt. Itadakimasu (japanisch für Prost)!

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